DIY - Selbstgemachtes

Festival ReFashion

Während meiner Schulzeit war es ein großer Traum, einmal das Festival Rock im Park in Nürnberg zu besuchen. Nach meinem Abi erfüllte ich mir diesen Traum und natürlich musste dann auch ein Festival-Shirt zur Erinnerung mitgenommen werden.
Mittlerweile bin ich wohl „zu alt“ für sowas, denn ich würde mich an einem solchen Ort – so toll ich es damals fand – mit Sicherheit nicht mehr wohl fühlen.

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Auch das T-Shirt trage ich nicht mehr. Deshalb, und auch weil mein Bruder ein großer Festivalfan ist, habe ich meinem Festivalshirt zur neuen Bestimmung verholfen und ihm einen Turnbeutel daraus genäht.

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Das Shirt bildet die Außentasche. Als Futter wählte ich einen naturfarbenen Baumwollstoff, den ich ebenfalls für den Tunnelzug an der Öffnung des Turnbeutels verwendete.

Die unteren beiden Ecken habe ich etwas verstärkt, bevor ich je eine Öse angebracht habe. Wie es sich für einen Turnbeutel gehört, fädelte ich durch den Tunnelzug und die beiden Ösen eine ebenfalls naturfarbene Kordel.

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Solltet ihr auch einen Turnbeutel aus einem alten T-Shirt nähen wollen, könnte ich euch gerne noch eine Anleitung dazu schreiben. Dann schreibt das doch bitte in die Kommentare!

Bis bald,

Tessa

 

Verlinkt bei Julia von JU-made „ReFashion – neue alte Lieblingsstücke“, bei Made4BOYS und bei Für Söhne und Kerle

Adventskalender 2016

Adventskalender 2016 – 4: Upcycling-Statementkette

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Einen schönen guten Morgen! Für das heutige Adventskalendertürchen habe ich meinen Schmuck aussortiert. Ich bin tatsächlich auf eine Kette gestoßen, die ich im Laden richtig toll fand, sie dann aber kaum – und seit einiger Zeit gar nicht mehr – getragen habe.

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Heute geht es also ums Upcycling. Upcycling bedeutet, aus etwas Altem etwas Neues zu schaffen. Und was bastelt man am besten aus einer alten Kette? Genau, eine neue Kette!

Das braucht ihr dafür

  • dreiteilige „alte“ Kette
  • alternativ drei einzelne Ketten (die längste ca. 76 cm)
  • ODER Perlen auf ein Band aufgefädelt, auch dreimal
  • Zange

So wird’s gemacht

Öffnet mit der Zange die Verbindung von Kette zu Gliederkette/Verschluss. Meist sind es Quetschverschlüsse, die sich mit etwas Fummelei ganz gut öffnen lassen. Geht das bei eurer Kette nicht, schneidet den Verschluss ganz knapp ab und verwendet einen neuen eurer Wahl.

Nun flechtet ihr die drei einzelnen Stücke zu einer Kette. Formt dabei eine leichte Rundung. Bei meiner Kette geschah das von selbst, andernfalls müsst ihr die Innenseite, die später dem Hals näher liegt, etwas straffer ziehen und die Außenseite etwas lockerer lassen. Kürzt die Enden gleichmäßig auf die gewünschte Länge und bringt den Quetschverschluss wieder an. Fertig ist euer neues Schmuckstück!

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Tip: Wenn ihr sehr dünne Ketten verwenden möchtet, nehmt sie doppelt.
Sollte euer Endergebnis zu kurz ausfallen, könnt ihr links und rechts noch ein Stück Gliederkette einfügen.

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent,

Tessa

 

Habt ihr auch eine solche Kette gebastelt? Teilt sie auf Instagram mit dem Hashtag #tessaswelt, kommentiert unter diesem Beitrag und hinterlasst den Link zu eurem Werk oder schickt mir gern ein Foto davon per Email. Ich bin gespannt!

Allgemein

kunterbunt & lecker – 5

Die liebe Petra näht wohl so ziemlich alles. Von Taschen und Täschchen bis hin zu Kleidung für Groß und Klein stellt sie alles auf ihrem Blog Janneken vor. Viele süße Kleinigkeiten sind bei ihr ebenso zu finden. Außerdem häkelt, strickt, stickt, handwerkt, fotografiert und liest sie gerne.

Kunterbunt&leckerZahlen

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Christmas T(ree)-Shirt 

Heute öffnet sich ein weiteres Türchen in Tessa´s kunterbuntem und leckeren Adventskalender. Ich freue mich sehr, dass ich ein Teil dieser tollen Aktion sein darf. Vielen Dank, liebe Tessa.  Das Thema meines Türchens ist: Tannenbaum.

Eine tolles Thema, der Tannenbaum, denn er läßt jede Menge Spielraum für die Umsetzung. Das hat mir auch ein bißchen Kopfschmerzen bereitet, denn ich konnte mich nicht entscheiden. Es gibt so viele Möglichkeiten: Baumschmuck, Tannenbaumkissen, Decken die unterm Tannenbaum liegen, Tannenbaumkekse, Weihnachtskarten, usw. usw. Letztendlich habe mich für das Christmas T(ree)-Shirt entschieden, ein T-Shirt, daß ich mit einer Applikation in Chennille-Technik gepimpt habe:

Und so habe ich mein Christmas T(ree)-Shirt genäht. Aus Zeitgründen habe ich ein einfaches Shirt vom Klamotten-Schweden gewählt. Wenn ihr ein selbst genähtes Shirt nehmt, bitte die Applikation vor dem zusammennähen anbringen.

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Dann habe ich mir einen Tannenbaum auf einem mittig gefalteten Papier gezeichnet und ausgeschnitten.

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Die Tannenbaum-Vorlage habe ich mit Sprühkleber versehen und vorn auf dem Shirt positioniert.

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Von Innen habe ich den Jerseyrest, der deutlich größer als die Vorlage sein sollte, rechts auf links in das Shirt gelegt und gut festgesteckt.

Danach habe ich von rechts mit etwas Abstand an der Vorlage entlang genäht, so daß die Vorlage nicht beschädigt wird und mehrfach genutzt werden kann.

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Jetzt näht ihr innerhalb des Motivs Streifen im Abstand von ca. 1 cm auf. Am besten rollen sich Ränder auf, wenn ihr  die Streifen quer setzt.

Wenn ihr den Jersey mit dem Shirt verbunden habt, könnt ihr den Jerseyrest innen bis ca. 5 mm vor der Naht zurück schneiden. Möglichst nicht in die Naht oder das Shirt schneiden.

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Jetzt wird es etwas knifflig, die obere Stofflage (also das T-Shirt) wird zwischen den Nähten vorsichtig aufgeschnitten. Dabei sollte man behutsam vorgehen, damit der untere Stoff nicht beschädigt wird.

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Zum Schluss wird das Shirt in die Waschmaschine geben, denn erst nach dem Waschen rollen sich die aufgeschnittenen Stoffränder richtig toll auf und man sieht den unteren Stoff deutlich durch.

 

Ich hoffe, euch gefällt mein Christmas T(ree)-Shirt und wünsche euch noch eine wundervoll, besinnliche Weihnachtszeit.

Habt es fein und ganz liebe Grüße

Petra

DIY für Katzen

DIY – Katzenangel

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Heute möchte ich euch meine selbst gemachte Katzenangel vorstellen. Sie ist einfach und sehr günstig herzustellen. Meine beiden Miezis lieben sie!

Material:

  • zwei alte T-Shirts, am besten in zwei verschiedenen Farben
  • einen Stab (ich habe hier einfach den Stab einer alten Katzenangel verwendet)
  • Schere

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Zu erst schneidet ihr den unteren Saum der beiden T-Shirts über der Naht ab. Anschließend schneidet ihr die Shirts in Streifen. Ich habe dafür den „Bauch“ des Kleidungsstückes verwendet und für unterschiedliche Längen einmal den Streifen von Bauch und Rücken einzeln verarbeitet und manchmal am Stück. Für die Lange Schnur, die den Stab der Angel mit dem Spielzeug unten verbindet, habe ich zweimal rundherum geschnitten, sodass ich einen langen Streifen erhalten habe (also Bauch-Rücken-Bauch-Rücken am Stück).

Sucht euch immer drei gleich lange Streifen zusammen und verflechtet diese. Das längste geflochtene Band wird die Angelschnur. Für das „Krakenspielzeug“ habe ich Bänder in unterschiedlichen längen und Farbkombinationen doppelt zusammen gelegt und mit dem vorher abgeschnittenen Saum zusammengebunden. Die Angelschnur wird nun an der entstandenen Schlaufe festgeknotet. Zum Schluss wird noch der Stab mit einem T-Shirtstreifen umwickelt und die Angelschnur daran befestigt. Dazu habe ich ebenfalls einen abgeschnittenen Saum verwendet.DSC_1211

Wie ihr seht ist dieses Spielzeug wirklich sehr leicht und schnell selbst herzustellen. Leonie ist besonders wild danach. Wenn sie es einmal gefangen hat, würde sie es immer am liebsten durch die Wohnung tragen.