DIY - Selbstgemachtes

Gesucht und endlich gefunden: Das perfekte Alltagskleid

 

Im letzen Beitrag habe ich es ja bereits erwähnt. Mein Blog sollte ein neues Design bekommen. Nun ist es endlich so weit! Mit digitalisiertem Logo und einem cleanen und doch dezent verspielten Look präsentiert sich Tessas Welt neu. Die Themen meiner Beiträge werden sich allerdings nicht ändern und so stelle ich euch heute einen meiner Lieblingsschnitte vor.

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Lieblingsschnitt deshalb, weil bei diesem Schnittmuster einfach alles stimmt! Wie lange habe ich nach einem ganz bestimmten Kleid gesucht?! Und vor einiger Zeit wurde ich endlich fündig. Ina von Pattydoo hat mit ihrem Jerseykleid „Mira“ genau meine Vorstellungen getroffen. Das Schnittmuster inklusive detaillierter Anleitung beinhaltet verschiedene Ärmel- und Ausschnittvarianten. So kann man beispielsweise mit dem Kimonoausschnitt Akzente setzen oder einen normalen Rundhalsausschnitt wählen. Der ausgestellte Rock mit Falten und das figurbetonte Oberteil mit Wiener Nähten setzten die Figur gekonnt in Szene.

Um ein gut kombinierbares Alltagskleid zu erhalten, entschied ich mich für einen anthrazitfarbenen Romanitjersey mit winzigen bunten Sprenkeln und einen runden Halsausschnitt. Der festere Jersey verleiht dem Rock etwas mehr Stand, was mir gleich beim ersten Anprobieren sehr gut gefiel.

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Momentan möchte ich das Kleid kaum noch ausziehen. Mit den langen Ärmeln ist es ideal für kühlere Tage geeignet. Für den Sommer muss ich mir allerdings noch eine Variante ein paar Varianten aus leichtem Jersey und kurzen Ärmeln nähen.

Wie gefällt euch mein neues Blogdesign? Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten? Ich freue mich sehr über eure Kommentare.

Bis bald,

Tessa

 

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DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Cardison von Ellepuls

Gerade in der Übergangszeit, in der es weder richtig kalt noch besonders warm ist, sind Cardigans und andere leichte Jäckchen die idealen Begleiter. Für Elke von Ellepuls durfte ich ihren neuen Schnitt „Cardison“ in Normalgrößen testen.

Der Cardison ist eine Mischung aus Cardigan und Blouson mit Gummibund, Paspeltaschen und 3/4-Ärmeln. Er lässt sich super zu Blusen kombinieren. Hier seht ihr meinen Cardison aus leichtem Strick zu meiner Bluse bellah von Prülla.

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Der Cardison war ursprünglich für große Frauen konzipiert. Als Elke von Ellepuls zum Probenähen für Normalgrößen aufrief, war ich natürlich sofort begeistert. Vielen Dank, liebe Elke, dass ich deinen Schnitt testen durfte und auch für die Bereitstellung deines Schnittmusters inklusive Anleitung. In der bebilderten Anleitung sind alle Schritte gut nachvollziehbar erklärt. Auch das Nähen der Paspeltaschen war dank der guten Erklärung wirklich einfach. Ich erinnere mich noch gut an meine allererste Paspeltasche. Das ist zwar jetzt schon einige Zeit her, aber damals wäre ich fast verzweifelt. Nicht so bei dieser Anleitung.

In den Saum wir ein Gummiband eingenäht, wodurch dann eine schöne Raffung entsteht. Diese beginnt bei mir leider etwas weiter hinten, als in der Anleitung vorgesehen. Das lag daran, dass ich noch kein passendes Gummiband hatte, alle Teile aber schon so weit zusammen genäht habe, dass nur noch das Gummiband fehlte.

In einem kleinen Kurzwarenladen, der viel mehr aussah wie eine Änderungsschneiderei wollte ich dann ein entsprechendes Band kaufen. Die Verkäuferin führte erst mal in aller Seelenruhe ihr privates Telefonat zu Ende. Im Anschluss kam sie mit einem Maßband und einer Kiste Gummibändern wieder aus dem hinteren Teil des kleinen Ladens zurück und demonstrierte mir, dass sie kein passendes Band hatte. Obwohl sie nicht wusste, wofür das Gummiband bestimmt war, wollte sie mir erklären, dass die Breite überhaupt keine Rolle spiele und ich jedes Band verwenden könne. Damit war ich allerdings nicht einverstanden und plötzlich hatte sie doch ein Gummiband mit einer Breite von 2,5 cm. Jedenfalls laut Maßband, das sie anhielt. Beim Einnähen in meinen Saum musste ich dann leider feststellen, dass sie mich wohl für dumm verkauft hatte. Das Gummiband hatte eine Breite von 3 cm! Wie auch immer sie das Maßband angehalten hatte, sie hatte schließlich gewonnen und mir das Falsche verkauft. Als ich das bemerkt hatte, war es allerdings schon zu spät und ich habe das Gummiband an einer Stelle mit festgenäht.

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Jetzt aber genug aufgeregt! Zusammenfassend ist das eBook zum Cardison von Elke alias Ellepuls sehr gut nachzuarbeiten. Einzig bei der Größenauswahl bin ich mir im Nachhinein nicht mehr ganz sicher. An Hand meiner Maße und der Maßtabelle im eBook habe ich mich für Größe 38 entschieden. Beim nächsten Mal werde ich eine Nummer kleiner nähen. Ich habe bereits so viele Ideen für weitere Cardisons! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Cardison aus kuschelig-weichem Stoff in rosa? Oder sogar aus elastischem Kunstleder? Gemusterter Jacquard? Der Cardison ist wirklich vielseitig und sieht mit jedem Stoff ein bisschen anders aus.

Bis bald,

Tessa

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DIY - Selbstgemachtes · Fotografie

Eine KaJa zum Kuscheln

Langsam wird es wieder etwas wärmer und damit Zeit, den Wintermantel zurück in den Schrank zu hängen. Bereits im November habe ich mir eine Kuscheljacke genäht, die jetzt genau das Richtige ist.

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Für die Oversized-Jacke „Große KaJa“ von Goldkrönchen habe ich einen Fleece-Stoff mit schwarzem Sweat kombiniert. Eigentlich bin ich kein Fan von Fleece, diese Jacke aber liebe ich!

Auf das in der Anleitung vorgesehene Futter habe ich verzichtet, da mein Außenstoff auf beiden Seiten schön kuschlig ist. An die schwarzen Sweat-Ärmel habe ich Bündchen aus Fleece genäht. Alle weiteren Kanten, sowie den Saum habe ich nur mit der Overlock versäubert.

Meine Schwester hat zu Weihnachten auch gleich eine KaJa bekommen und ich werde mit Sicherheit nochmals eine nähen. Der Schnitt ist wirklich toll!

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Und weil mir das Schreiben heute so schwer fällt, beende ich meinen Beitrag mit einer kleinen Bilderflut. Die Fotos sind an einem herrlich sonnigen, aber doch kalten Novembermorgen entstanden. Die Sonne erzeugte eine unglaublich tolle Atmosphäre, die ich einfach zum Fotografieren nutzen musste.

 

Bis bald,

Tessa

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DIY - Selbstgemachtes

Herbstblumen zum Anziehen

Meine ersten Schritte in der Jerseyverarbeitung habe ich unter anderem mit einem wunderbar kuschelweichen Romanitjersey mit großem Blumenprint gewagt. Damals besaß ich noch keine Overlock und mit meiner Haushaltsnähmaschine hatte ich anfangs so meine Schwierigkeiten. Nach etwas Übung hat es aber ganz gut geklappt und so ist eine blumige Roya nach dem eBook von Petit et Jolie entstanden.

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Am Halsausschnitt habe ich auf den Reißverschluss verzichtet und wieder einmal das tolle Bündchenband von Alles-für-Selbermacher angenäht.

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Ich liebe diesen Raglanpulli. Und diesen Stoff. Vielleicht sollte ich mir noch ein Kleid daraus nähen…

Die Anleitung ist gut beschrieben und wegen der Raglanärmel auch wirklich schnell genäht. Außerdem kann man zwischen rundem Saum und Bündchen wählen. Im Sommer habe ich den Schnitt zum T-Shirt abgewandelt und auch das trage ich sehr gerne.

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Den Beitrag schicke ich natürlich wieder zu RUMS.

Bis bald,

Tessa

DIY - Selbstgemachtes

Fallen Leaves

Bei strahlendem Sonnenschein bin ich heute morgen aufgewacht. Um mich den Temperaturen entsprechend zu kleiden, riskierte ich einen Blick auf die Wetter-App meines iPhones – und staunte nicht schlecht! Nach kurzem Zögern entschied ich mich dennoch gegen meinen Mantel und für meine Regenjacke alias Wind & Wetter Parka. Heute morgen war das definitiv die falsche Entscheidung! Es hatte gerade mal 6°C.

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Plötzlich ist der Herbst da. Ich hätte noch einige Sommerteilchen auf meiner Festplatte, die ich euch eigentlich gerne gezeigt hätte. Aber es widerstrebt mir, einen Sommerbeitrag zu schreiben, während ich mit Schal und heißem Kaffee in eine Decke gewickelt auf dem Balkon sitze.

Den Sonnenschein habe ich heute also genutzt, um meinen ersten herbstlichen Pulli zu fotografieren. Genäht habe ich einen Pulli „Aster“ aus der Mai/Juni Ausgabe der La Maison Victor. Ich habe mich für einen grauen Jersey mit Blättern entschieden, kombiniert mit einem Unijersey in schwarz. Lange lag der Stoff in meinem Regal. In Gedanken wurde er schon zu allem Möglichen vernäht, nie war ich aber überzeugt, dass der Schnitt auch zum Stoff passen würde. Diesmal aber bin ich begeistert! Ich liebe meine neue Blätter-Aster!

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Ganz zufrieden bin ich mit meinen Fotos heute nicht. Ich brauche wohl einfach noch ein bisschen Übung im „mich-selbst-fotografieren“. Wie macht ihr das immer? Habt ihr ein paar hilfreiche Tips für mich? Was wohl die Leute immer denken, wenn sie mich sehen, wie ich abwechselnd vor und hinter der Kamera stehe…

Damit verabschiede ich mich für heute. Die Nähmaschine ruft!

Tessa

 

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Blogaktionen

Things are about to change…

Heute melde ich mich endlich zurück aus meiner Blogpause. Alle Prüfungen der letzten Wochen und Monate sind überstanden und bestanden und ich freue mich auf eine Art neuen Lebensabschnitt.

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Ein neuer Lebensabschnitt nicht nur in beruflicher Hinsicht, sondern auch privat, und in gewisser Weise ebenfalls meine größte Leidenschaft betreffend: Das Nähen. Mit meinem Freund und meinen beiden Samtpfoten bin ich umgezogen. Die Wohnung ist fertig eingerichtet und ich bin dabei, die Gegend zu erkunden. Und in eben dieser Wohnung habe ich mir eine Nähecke eingerichtet. In der alten Wohnung habe ich immer auf dem Küchentisch genäht und musste deshalb auch immer wieder alles wegräumen. Das hat nun ein Ende! Und ich kann euch gar nicht sagen, wie toll das ist! Zwar hab ich noch nicht die idealen Aufbewahrungsmöglichkeiten für Stoffreste, Garn und anderen Kleinkram gefunden, so fühle ich mich dennoch schon sehr wohl in meiner kreativen Ecke. Neben einem Stoffregal und einem Zuschneidetisch finden sich dort auch meine beiden Nähmaschinen wieder. Dank meines Freundes bin ich nun nämlich stolze Besitzerin einer Overlock! Er hat sie mir zu meinem Abschluss geschenkt und dachte, diese ersetze meine normale Haushaltsnähmaschine. Ich freue mich sehr, euch in Zukunft also etwas professionellere Nähte zeigen zu können.

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Nun möchte ich aber noch mein Sommerkleid vorstellen, das ich heute vielleicht das letzte Mal in diesem Jahr getragen habe. Bei 12 Letters of Handmade Fashion dreht sich im September übrigens alles um den Buchstaben „K“ und was würde da besser passen als ein Kleid?

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Genäht habe ich das Kleid „Swing“ aus der La Maison Victor März/April 2016. Ein paar unvermeidbare Änderungen habe ich vorgenommen, da ich zu wenig Stoff gekauft hatte. Der Stoff ist ein Baumwolljersey in Himbeerrot vom letzten Stoffmarkt in München. Hals- und Armausschnitte habe ich mit einem Bündchenband in schwarz versehen um für etwas Kontrast zu sorgen.

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Das Kleid ist sehr weit geschnitten und steht mir am Rücken zu sehr ab, so dass es ein bisschen wie ein Sack aussieht. Deshalb trage ich es mit einem schwarzen Gürtel, das gefällt mir wesentlich besser!

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Die Fotos entstanden an einem sommerlichen Tag in Augsburg zusammen mit meinem Bruder. Fotos werden einfach so viel besser, wenn man sich nicht selbst per Selbst-/Fernauslöser fotografiert. Vielen Dank für deine Unterstützung und nochmal alles Liebe zum Geburtstag!

Nach zwei Monaten Pause reihe ich mich nun wieder in die Sammlung von 12 Letters of Handmade Fashion ein, diesmal bei Katha von Kathastrophal. Wie immer findet ihr am letzten Tag des Monats alle teilnehmenden Werke bei der entsprechenden Gastgeberin. Außerdem bin ich heute zum ersten Mal auch bei RUMS dabei!

Bis bald,

Tessa