DIY - Selbstgemachtes · Probenähen

Kelani im Blümchenlook

Letzte Woche habe ich euch bereits eines meiner neuen Kelani-Kleider gezeigt. Wie meine Jeans-Version ist auch das Kleid, das ich euch heute vorstellen möchte, während des Probenähens für Textilsucht entstanden. Da es mein erstes Testkleid dieses Schnittes war, hat sich seitdem noch einiges geändert. Vorenthalten möchte ich es euch aber trotzdem nicht, denn ich trage es wirklich gerne.

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Das Oberteil ist diesmal aus Jersey genäht. Hals- und Armausschnitte wurden mit Bündchen eingefasst. Da während des Probenähens kleine Passformschwierigkeiten aufgetreten sind und die Armausschnitte zu sehr abstanden, wurde des Oberteil noch so weit verändert, dass mittlerweile durch Abnäher alles schön am Körper anliegt. Nun sitzt es wie angegossen.

Der Rock ist auch diesmal aus herrlich leichter Viskose genäht. Allerdings habe ich mich hierbei für mehr Stoff und somit auch für eine stärkere Raffung entschieden. Da ich momentan den Rollsaum meiner Overlock so liebe, versäuberte ich den Saum mittels Rollsaum. Das ergibt einen dezenten, sauberen und leichten Abschluss.

Den Schnitt und weitere Designbeispiele findet ihr bei Julia von Textilsucht.

Bis bald,

Tessa

 

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Mein Lieblingsshirt: Die Blümchen-Ebby

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich angefangen, Kleidung zu nähen. Vielleicht auch schon vor zwei Jahren. Anfangs, noch ohne Overlock, bedeutete ein einfaches Top noch eine Menge Arbeit. Dann war die Overlock bestellt und ich konnte es doch nicht abwarten. In dieser Wartezeit ist eines meiner meistgetragenen Kleidungsstücke für den Sommer entstanden. Eine „Zipfel-Ebby“ nach dem Schnitt von Schnittgeflüster.

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Das Ebook beinhaltet viele verschiedene Varianten. Ich habe mich für das Tanktop mit Ringerrücken aus einem herrlich weichen Viskosejersey vom Stoffmarkt entschieden.

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Die Länge und Rundung des Saums habe ich etwas angepasst und anschließend mit einem Rollsaum versehen. Seit die Overlock in mein Nähzimmer eingezogen ist, geht das mit dem Rollsaum natürlich auch viel einfacher!

Arm- und Halsausschnitt sind ganz einfach versäubert, umgeklappt und festgesteppt. Der Viskosejersey, sowie der Schnitt des Tops verleihen dem Oberteil einen angenehm luftig-leichten Fall, ideal für heiße Tage. Genau aus diesem Grund liebe ich es so sehr! Luftig, figurumspielend und trotzdem wandelbar!

Ganz so blass, wie es auf den Fotos scheint, bin ich meiner Meinung nach übrigens nicht…

Bis bald,

Tessa

 

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Weiß-blauer Hedisommer

Vor einiger Zeit rief Nina von Hedinäht zum Designnähen auf. Als eine von 15 Nähbloggerinnen darf ich mir Sommeroutfits nach Ninas Schnitten nähen. Heute möchte ich euch das Erste vorstellen.

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Ich entschied mich für das Shirt Frau Edda in der „12-Colours-of-Handmade-Fashion-Farbe“ (von Mai) weiß mit einer Pailetten-Applikation. Der Stoff ist ein sehr weich fallender, angenehm zu tragender Viskosejersey, der nun schon seit ein paar Monaten auf seine Bestimmung wartete. Und die hat er jetzt definitiv gefunden! Ich liebe das Shirt und den Schnitt und es liegen bereits weitere Jerseys in meiner „Frau-Edda-Warteschlange“.

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Das Shirt Frau Edda lässt sich perfekt kombinieren mit dem Rock Frau Lilia. Hierfür wählte ich einen unelastischen Jeansstoff. Genäht habe ich Größe M, die mir leider ein wenig zu weit ist. Den nächsten Rock werde ich etwas anpassen. Dass er mir zu groß ist, hält mich allerdings nicht davon ab, ihn momentan nahezu ununterbrochen zu tragen.

Beide eBooks sind super beschrieben. Besonders die Verarbeitung des Rockbundes mit Gummiband hat es mir angetan. Allein aus diesem Grund lohnt es sich, Frau Lilia zu nähen! Und natürlich, weil der Rock gut aussieht!

Die beiden Schnittmuster wurden mir von Nina zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür!

Für noch mehr #hedisommer besucht gerne Hedinäht auf Facebook.

Bis bald – mit dem nächsten Outfit für den Hedisommer,

Tessa

 

Verlinkt bei 12 Colours of Handmade Fashion im Mai und bei RUMS

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Schönheitsschlaf in pink

Nach einer ungewollten einwöchigen Blogpause melde ich mich nun pünktlich zu RUMS zurück. Ungewollte Pause deshalb, weil ich Probleme mit der Internetverbindung hatte. Kaum eine Seite konnte geladen werden und als ich dann doch einmal einen Beitrag schreiben konnte, funktionierte weder das Hochladen der Bilder, noch das Speichern des Textes…

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Ganz untätig war ich dennoch nicht. Neben dem (Arbeits-) Alltag konnte ich bereits einige Schnittmuster drucken, kleben und natürlich auch die entsprechenden Stoffe zuschneiden, denn: Ich darf für Nina von Hedi näht design nähen! Gemeinsam nähen wir uns den Sommer herbei. Ich freue mich riesig über diese tolle Chance und hoffe, euch nächste Woche die ersten Ergebnisse zeigen zu können!

 

Vorerst möchte ich euch aber auf eine nette, schnell genähte Kleinigkeit hinweisen, die sich vor allem für all jene unter euch eignet, die ab und an tagsüber schlafen möchten (oder müssen), oder in Bus/Bahn/Flugzeug zu abgelenkt sind, um ein Auge zu tun zu können. Vor ein paar Tagen habe ich ein einfaches Schnittmuster für eine Schlafmaske bei ellis & higgs entdeckt.

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Ich hoffe, ihr verzeiht mir meine wackeligen Nähte. Die elastischen Rüschen wollten sich einfach nicht richtig annähen lassen. Beim nächsten Mal werde ich sie wohl wie eine Paspel zwischen die beiden Stofflagen legen. Um die Maske an Ort und Stelle zu halten, wählte ich ein elastischen Falzband. Außerdem erhielt die Maske zusätzlich zu den verspielten pinken Rüschen noch eine kleine Schleife aus Satinband.

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Der Schnitt ist definitiv empfehlenswert, weil die Maske in maximal 30 Minuten genäht ist. Somit ist er also anfängertauglich und das ideale Last-Minute-Geschenk, das auch gut aus Stoffresten genäht werden kann. Für meine Variante habe ich Sweatreste verwendet und diese mit aufbügelbarem Volumenflies verstärkt. Durch das Aufbügeln des Vlies nimmt man dem Sweat die Elastizität, ohne ihn zu sehr zu versteifen. Mein Schönheitsschlaf nach dem nächsten Nachtdienst ist nun also gesichert!

Bis bald,

Tessa

 

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Eine schmucke Wand – DIY-Schmuckbrett

Seit unserem Umzug im September war ich nie ganz zufrieden mit meiner Schmuckaufbewahrung. Deshalb mussten nun endlich all die Ideen, die in meinem Kopf kreisten, in die Tat umgesetzt werden. Meine weiße Schlafzimmerwand ziert jetzt ein Schmuckbrett mit all meinen Ketten und Ohrringen. Im Folgenden findet ihr eine kleine Anleitung, falls auch ihr euch eine dekorative Schmuckwand bauen möchtet.

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Material

  • Brett oder Tablett aus Holz, hier 52 x 52 cm
  • Schrauben
  • 8 Türknäufe
  • 4 Haken
  • 2 Holzstäbe (Länge der Innenseite des Tabletts)
  • Halbkugeln aus Holz
  • Acrylfarbe in Weiß und Kupfer
  • Teelichthalter oder andere kleine Gefäße
  • doppelseitiges Klebeband
  • 2 Holzleisten (Länge des Tabletts und Breite je nach Länge der Schrauben der Türknäufe)
  • Bohrmaschine und Akkuschrauber/Schraubendreher
  • Aufhängung für Rückseite

Ordnet die Türknäufe nach Belieben auf eurem Brett an und bohrt dann an den entsprechenden Stellen Löcher im Durchmesser der Gewindestangen der Knäufe. Die beiden Holzleisten werden auf der Rückseite des Bretts je etwa 3 cm vom linken und rechten Rand aufgeschraubt. Gegebenenfalls solltet ihr auch hier mit einem kleinen Bohrer vorbohren. Mit (den mitgelieferten) Beilagscheiben und Muttern befestigt ihr nun die Knäufe am Brett. Die Köpfe der Schrauben auf der schönen Vorderseite des Bretts werden nun mit hölzernen Halbkugeln beklebt. Ich habe hierfür Heißkleber verwendet. Bemalt die Halbkugeln am besten vorher mit der gewünschten Farbe.

Die beiden Holzstäbe habe ich mit Kupferfarbe lackiert und anschließend mittels am Tablett befestigten Haken aufgehängt. Für Ohrstecker befestigte ich Teelichthalter, ebenfalls kupferfarben lackiert, auf der Unterseite des Tabletts mit doppelseitigem Klebeband.

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Fehlt nur noch die Wandaufhängung. Am besten eignen sich kleine Aufhänger, die sich mit Schrauben am Holz befestigen lassen. Jetzt müsst ihr nur noch Nägel in die Wand schlagen – ich empfehle euch allerdings, Dübel und Schrauben zu verwenden – und euer neues Schmuckstück an die Wand zu hängen.

Wenn ihr viel Schmuck aufhängen wollt, empfehle ich euch, ein größeres Tablett oder Brett und mehr Türknäufe zu verwenden.

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Bis bald,

Tessa

Verlinkt bei RUMS… naja ich hatte es zumindest vor, aber es hat leider nicht mehr geklappt. Dabei hätte ich noch zwei Minuten Zeit gehabt. Stattdessen verlinke ich den Beitrag beim Freutag, denn ich freue mich sehr, dass mein Schmuck jetzt auch einen schönen Platz hat.

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Flowers and Stripes

Kennt ihr das? Ihr seid abends eingeladen und wollt unbedingt das neue Kleid anziehen, das allerdings noch nicht fertig genäht ist? So ging es mir jedenfalls mit meinem dunkelgrauen Jerseykleid „Mira“ nach dem Schnitt von Pattydoo, das ich euch letzte Woche vorgestellt hatte. An jenem Tag hatte ich noch zwei Stunden Zeit bis zur Verabredung. Das Fertigstellen des Kleides war in diesem Zeitrahmen allerdings unvorstellbar. Und genau aus diesem Grund ist meine Streifenclutch entstanden, denn eine Clutch ist in 2 Stunden locker genäht! So konnte ich abends doch etwas neues Selbstgemachtes tragen.

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Aus meinem kleinen Kunstledervorrat wählte ich verschieden breite Streifen aus. Aneinander genäht und nochmals abgesteppt wurde daraus die Außenseite meiner Clutch nach eigenem Schnitt. Für das Futter verwendete ich einen festen Baumwollstoff mit Blümchenmuster.

Die Größe ist ideal, um das Nötigste dabei zu haben. Geldbeutel, Schlüssel und Handy finden darin problemlos Platz. Durch die verschieden farbigen Streifen kann man sie vielseitig kombinieren und sie ist deshalb seit der Fertigstellung ein treuer Begleiter.

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Bis bald,

Tessa

 

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