DIY - Selbstgemachtes

Wahre Schönheit kommt von innen – #12ausdemstoffregal

Heute ist der letzte Februartag und das bedeutet, dass Selmin von Tweed & Greet schon morgen das neue Motto von 12 aus dem Stoffregal verkündet. Vorher möchte ich euch aber noch mein Werk für des Februarthema „Zwei, füreinander gemacht“ vorstellen.

Mein erster Eindruck vom Motto war nicht der beste. Ein paar Minuten darüber nachgedacht, fand ich die Idee aber dann doch ganz nett. Immerhin ist auch diese Vorgabe sehr unterschiedlich zu interpretieren. Und schon kamen die ersten Ideen. Wieder einmal hätte mein noch immer aufgeschobener Samtblouson gut gepasst, denn auch einen Stoff für einen dazu passenden Rock habe ich in meinem Regal liegen. Soviel zur Theorie.

Die Praxis sah dann anders aus. Heute zeige ich euch also weder Rock, noch Jacke, dafür aber eine Tasche. Schon im letzten Jahr habe ich meine Liebe zur Echtlederverarbeitung entdeckt. Ich weiß, das kann unter Umständen ein heikles Thema sein. Dennoch verfügen Taschen aus echtem Leder über einige deutliche Vorteile gegenüber den Varianten aus Kunstleder. Dazu aber bei Gelegenheit mehr.

In einem Lederladen in München habe ich schon letztes Jahr einige Lederreste aus der Modeindustrie erstanden, wie auch das hier verwendete dunkelrote Leder. Von Anfang an war es für eine eher schlichte große Handtasche vorgesehen. Mit dem Freebook der Tasche Nine von Delari, das im Snaply-Magazin erschien, fand ich schließlich den idealen Schnitt.

Da das Leder sehr dick ist, entschied ich mich für eine offenkantige Verarbeitung. Dies erforderte allerdings ein wenig Umdenken und Improvisation. Laut Nine soll man die Tasche in unter 90 Minuten nähen können. Auf Grund meiner notwendigen Anpassungen und einer kleinen Komplikation – verbunden mit einem größeren Drama – benötigte ich allerdings deutlich mehr Zeit.

Für die Außentasche wählte ich ein noch vorhandenes Stückchen goldenes Lackleder, das ich nur auf das Vorderteil aufsetzte, statt die Tasche in den Seitennähten mitzufassen. Auch die Träger verarbeitete ich anders, als im Freebook beschrieben. Auf den Schulterriemen verzichtete ich ganz, für die verlängerten Henkel verwendete ich einen fertigen Lederriemen in schwarz.

Nun aber endlich zu meinem Kombinationspartner! In meinem Stoffvorrat befand sich ein schon länger gehüteter Schatz: Baumwolle mit pinkem Leomuster. Rein zufällig stimmte ein im Muster enthaltener Rotton genau mit der Farbe meins Leders überein. Die beiden Materialien waren also wie für einander gemacht! Ich freue mich jedes Mal wieder über das wunderschöne Innenleben meiner Tasche!

Jetzt fragt ihr euch bestimmt noch, was das für ein eben erwähntes Drama war. Ganz einfach: Da ich alle Henkelenden mit Buchschrauben an der Tasche fixierte, musste ich insgesamt 16 Löcher ins Leder stanzen. Mit meiner billigen Lochzange war das schon immer ein Kraftakt. Bei Loch Nummer 14 aber geschah, was irgendwann geschehen musste: Die Lochzange zerbrach in zwei Teile. Reparieren war nicht mehr möglich. Die Tasche ein anderes Mal mit einer neuen Lochzange fertig zu machen, war für mich allerdings auch keine Option. Etwa eine Stunde versuchte ich mit allen Mitteln und am Rande der Verzweiflung, die letzten beiden Löcher ins Leder zu schneiden. Locheisen und Hammer fanden auf Grund der Uhrzeit leider keinen Einsatz. Irgendwann waren die Henkel dann aber endlich befestigt.

Meinen tollen Innenstoff möchte ich am liebsten gleich jedem unter die Nase halten, dem die Tasche schon von außen gefällt. Nun bin ich sehr glücklich und zufrieden mit meiner neuen Tasche.

Bis bald

Tessa

Verlinkt bei #12ausdemstoffregal, sewlala, du für dich am Donnerstag

DIY - Selbstgemachtes

Weiß-blauer Hedisommer

Vor einiger Zeit rief Nina von Hedinäht zum Designnähen auf. Als eine von 15 Nähbloggerinnen darf ich mir Sommeroutfits nach Ninas Schnitten nähen. Heute möchte ich euch das Erste vorstellen.

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Ich entschied mich für das Shirt Frau Edda in der „12-Colours-of-Handmade-Fashion-Farbe“ (von Mai) weiß mit einer Pailetten-Applikation. Der Stoff ist ein sehr weich fallender, angenehm zu tragender Viskosejersey, der nun schon seit ein paar Monaten auf seine Bestimmung wartete. Und die hat er jetzt definitiv gefunden! Ich liebe das Shirt und den Schnitt und es liegen bereits weitere Jerseys in meiner „Frau-Edda-Warteschlange“.

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Das Shirt Frau Edda lässt sich perfekt kombinieren mit dem Rock Frau Lilia. Hierfür wählte ich einen unelastischen Jeansstoff. Genäht habe ich Größe M, die mir leider ein wenig zu weit ist. Den nächsten Rock werde ich etwas anpassen. Dass er mir zu groß ist, hält mich allerdings nicht davon ab, ihn momentan nahezu ununterbrochen zu tragen.

Beide eBooks sind super beschrieben. Besonders die Verarbeitung des Rockbundes mit Gummiband hat es mir angetan. Allein aus diesem Grund lohnt es sich, Frau Lilia zu nähen! Und natürlich, weil der Rock gut aussieht!

Die beiden Schnittmuster wurden mir von Nina zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür!

Für noch mehr #hedisommer besucht gerne Hedinäht auf Facebook.

Bis bald – mit dem nächsten Outfit für den Hedisommer,

Tessa

 

Verlinkt bei 12 Colours of Handmade Fashion im Mai und bei RUMS

Adventskalender 2016

Adventskalender 2016 – 10: Geschenkanhänger

Heute hatte ich mich doch tatsächlich etwas verzettelt… Hab ich es einfach nicht rechtzeitig hinbekommen, den Beitrag freizuschalten. Außerdem hat Helga mir berichtet, dass mein Blog wohl „unerwartet geschlossen“ war. Was auch immer das heißt, ich hab davon nichts mitbekommen. Falls ihr beim Versuch, meine Seite aufzurufen, das gleiche Problem hattet, gebt mir bitte bescheid!

blogadventskalender2016_10

Habt ihr euch schon Gedanken zur Beschriftung eurer Weihnachtsgeschenke gemacht? Nein? Dann seid ihr hier genau richtig!

geschenkanhanger4

Das braucht ihr dafür

  • kleine Karteikarten oder zugeschnittenen Tonkarton (Größe nach Wahl)
  • schwarzen Filzstift/Edding
  • Kleber oder Windowcolour
  • Glitzer zum Streuen
  • Locher oder Lochzange

So wird’s gemacht

Schneidet je zwei Ecken einer kurzen Seite der Karteikarten ab. Im Anschluss gestaltet ihr die Karten nach Lust und Laune mit verschiedenen Mustern mit dem Edding/Filzstift. Stanzt ein Loch in die kurze Seite mit den Schrägen.

Nun kommt der Kleber – oder wie in meinem Beispiel die Windowcolour (dadurch entsteht ein schöner 3D-Effekt) – zum Einsatz. Schreibt damit die Namen eurer Liebsten auf die Karten und streut Glitzer darüber. Das überschüssige Glitzerpulver abklopfen und trocknen lassen.

Mit einer Schleife könnt ihr die Geschenkanhänger an den Päckchen anbringen und schließt somit unangenehme Verwechslungen an Heilig Abend aus.

Ein schönes drittes Adventswochenende,

Tessa

 

Habt ihr die Geschenkanhänger nachgebastelt? Teilt ein Foto davon auf Instagram mit dem Hashtag #tessaswelt, kommentiert unter diesem Beitrag und hinterlasst den Link zu eurem Ergebnis oder schickt mir gern ein Foto davon per Email. Ich bin gespannt!

Adventskalender 2015: kunterbunt & lecker

kunterbunt & lecker – 15

Mir wurde gerade erst bewusst, wie kreativ die liebe Karin von LockwerkE ist! In ihren verschiedenen Kategorien Geknipstes, Gemaltes, Genähtes, Gestempeltes und Gewerkeltes zeigt sie alles, was sie zaubert. Ich bin absolut begeistert, wie vielseitig ist!

Kunterbunt&leckerZahlen

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Deckblatt

Blogger kommt und ratet,
was bei Tessa heute startet.
Seht wie ́s leuchtet und sticht,
denn nun wird ́s aufgetischt
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipferl, der Kapferl,
das glitzernde Zapferl.

Blogger schaut und lest,
wie ́s auf Karins Seite
steht ladet euch herunter,
ein neues DIY, ganz munter
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipferl, den Kapferl,
das glitzernde Zapferl.

Als mich mein ausgelostes Weihnachtswort erreichte, musste ich direkt grinsen, denn für meine Tochter ist es ein absolutes MUSS: „Glitzer“. Sie liebt alles Glitzernde und ich selbst freue mich auch über einen glitzernden und funkelnden Weihnachtsbaum. So habe ich direkt an Weihnachtsbaumschmuck gedacht. Im hiesigen Stoffladen bin ich auch sofort mit glitzernden Bändern und Stoffen wieder nach Hause marschiert. Aber wie kann ich meine Idee nun umsetzen?

Es soll praktisch und nutzbar sein (als kleines Verstecktäschchen), natürlich glitzern und am besten etwas Jeansrecycling sowie Nähmalerei beinhalten. Aus diesen Ideen entwickelte ich meinen glitzernden Zapferl.

 

Anleitung

Hier könnt ihr euch das Schnittmuster herunterladen: Zapfenvorlage

Aber was wäre ein Täschchen ohne Füllung? Und warum heißt wohl Tessas Adventskalender kunterbunt und lecker? Neben dem kräftigen türkisfarbenen Glitzerzapferl, darf doch der leckere Kipferl bzw. Kapferl nicht fehlen, oder? Und so präsentiere ich euch auch mein ausgedachtes KipferlKapferlRezept ;-)).

Backrezept

Das Kipferl-Kapferl in das glitzernde Zapferl stecken
& fertig ist meine glitzernde Adventskalenderüberraschung für Euch. Viel Freude beim Nachmachen & Verschenken wünscht Euch

Karin

http://www.LOCKwerkE.blogspot.de